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Häufige Fragen zu Hilfe bei Pollenallergie

Wann beginnt die Pollensaison?

Die Pollensaison in Deutschland beginnt – abhängig von Klima und Region – immer früher im Jahr und dauert inzwischen deutlich länger als früher. Durch milde Winter und klimatische Veränderungen können erste Pollen bereits im Dezember auftreten. Dadurch entsteht eine Pollensaison, die sich fast über das gesamte Jahr erstreckt.

Eine Besonderheit: Nicht alle Pflanzen folgen dem klassischen Frühlingsmuster. Je nach Region blühen z. B. Hasel- oder Erle schon sehr früh, während andere Pflanzenarten ihre Hauptblüte erst im Sommer oder frühen Herbst haben.

Warum ist die Pollenbelastung in Städten höher?

Die Pollenbelastung ist in urbanen Gebieten oft stärker und kann heftigere Symptome auslösen als auf dem Land. Das liegt nicht an der Anzahl der Pollen, sondern an deren veränderter Beschaffenheit: Städte haben höhere Konzentrationen von Feinstaub und Stickoxiden, die mit Pollen interagieren.

Diese Schadstoffe verändern die Pollen chemisch, wodurch sie allergener werden können – insbesondere bei Birkenpollen. Zusätzlich kann Hitze in Städten („urban heat islands“) die Pollensaison verlängern und die Pollenproduktion fördern. Die gleiche Pollenzahl kann in Städten daher stärkere Symptome auslösen als auf dem Land.

Was hilft sofort zu Hause bei einer Pollenallergie?

Es gibt mehrere Maßnahmen, die unmittelbar Entlastung bringen und gleichzeitig den Alltag erleichtern:

  • Kleidung aus dem Außenbereich vor Betreten des Wohnraums ausziehen – dort haften viele Pollen.
  • Haare waschen / duschen am Abend: Dadurch gelangen deutlich weniger Pollen ins Bett.
  • Zu pollenarmen Zeiten lüften: diese liegen meist mittags, nicht morgens oder abends.
  •  Pollenflug täglich checken, besonders in der Hauptsaison