-
Das Wichtigste auf einen Blick
- Eine Pollenallergie wird durch Pollen von Bäumen, Gräsern und Wildkräutern ausgelöst.
- Medikamente und ein Pollenflugkalender sind praktische Pollenallergie Hilfsmittel.
- Achte in deinem Alltag darauf, dass nicht zu viele Allergene in die Wohnung gelangen. Beispielsweise durch häufiges Wischen, Staubsaugen und Nutzung eines Luftreinigers.
- Durch angepasste Lüftungszeiten, häufigeres Duschen und Wechseln deiner Kleidung kannst du einer Pollenallergie vorbeugen.
Was ist eine Pollenallergie?
Plötzlich auftretende Symptome, wie juckende Augen oder Schwellungen, deuten meist auf eine Allergie hin. Dabei handelt es sich um eine Fremdreaktion des Körpers, eine sogenannte Abwehrreaktion. Zu den häufigsten allergischen Erkrankungen in Deutschland zählt die Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen. Sie wird durch Pollen von Bäumen, Gräsern und Wildkräutern ausgelöst. Diese fliegen durch die Luft und kommen dabei mit der Nasenschleimhaut, den Augen oder der Haut in Kontakt. Häufige Folgen und Symptome sind:
- Niesen und Husten
- eine laufende oder verstopfte Nase
- juckende, rote oder tränende Augen
- Verlust des Geruchsinns
- Müdigkeit
Ist es wirklich eine Pollenallergie?
Der Wechsel von kühlem zu warmem Wetter erschwert es, eine Pollenallergie von einer Erkältung oder einem Virus zu unterscheiden. Wenn deine Symptome also länger als zwei Wochen anhalten und du kein Fieber oder keine Schmerzen hast, handelt es sich wahrscheinlich um eine Allergie.1 Bitte beachte, dass eine Allergie vor allem bei Kindern immer ärztlich diagnostiziert werden sollte.
Mehr spannende Fakten zu Pollenallergien erfährst du in unserem Ratgeber.
Pollenallergie: Hilfsmittel, Medikamente & mehr
Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln und Medikamenten, die zur Linderung deiner Symptome beitragen können.
Medikamente bei Pollenallergie
Spezielle Medikamente bei Allergien, sogenannte Antihistaminika, schaffen Abhilfe bei Pollenallergien. Sie reduzieren oder blockieren das Hormon Histamin, welches das Immunsystem im Kampf gegen die Allergene bildet.
Wichtig: Lass dich vor der Einnahme von einem Arzt oder Apotheker beraten.
Was viele tun bei Pollenallergie ist, Hausmittel anzuwenden. Möchtest du deine Pollenallergie mit alternativen Hilfsmitteln behandeln, findest du im Folgenden verschiedene Tipps, dich vor Pollen zu schützen.
Nutze einen Pollenflugkalender
Allergene fliegen fast immer durch die Luft, nicht nur in den Frühlings- und Sommermonaten. Setze dich deswegen idealerweise schon zu Jahresbeginn mit deiner Allergie auseinander. Einen Überblick über den aktuellen Pollenflug gibt ein Pollenflugkalender.
Tipp: Informiere dich in der Hochsaison täglich über den regionalen Pollenflug.
Vermeide die Hauptpollenflugzeit
Aktivitäten im Freien sind am besten geeignet, wenn die Pollenbelastung am geringsten ist. Die Hauptpollenflugzeit liegt einige Stunden nach Sonnenaufgang und in den Stunden nach Sonnenuntergang.
Tipp: Versuche, Besorgungen in der Mittagszeit oder nach der Arbeit zu erledigen.
Dampfbäder als natürliches Allergiemittel
Als Allergiker hast du bestimmt mit belegten Atemwegen, gereizten Schleimhäuten und juckenden Augen zu kämpfen. Bei diesen Symptomen kann ein Dampfbad helfen. Der Wasserdampf befeuchtet, reinigt und lindert so den Juckreiz.
Tipp: Dampfbäder mit Kochsalzlösung wirken außerdem desinfizierend.
Ernährung bei Heuschnupfen
Eine gesunde Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse stärkt dein Immunsystem und so die Abwehr der Pollen. Auch scharfe Gewürze, wie Chili, Ingwer und Knoblauch, unterstützen die Immunabwehr.
Tipp: Trinke ausreichend Wasser. Dies befeuchtet deine Schleimhäute, wodurch die Pollen besser abgefangen werden.
Ätherische Öle befreien Nase und Kopf
Ist deine Nase durch die Allergie verstopft, können ätherische Öle, wie Pfefferminze oder Eukalyptus, befreiend wirken. Ein paar Tropfen in ein Schälchen mit Wasser geben und neben dir auf den Tisch stellen.
Tipp: Bei juckenden Augen hilft zudem eine kühlende Augenmaske oder ein Waschlappen mit kaltem Wasser.
Pollenallergene abwaschen
Hilfe bei Pollen schafft auch eine tägliche Dusche. Pollen haften nämlich auch auf deiner Haut und an deinen Haaren.
Tipp: Durch tägliches Haarewaschen vermeidest du Pollen auf dem Kopfkissen und nächtliche Symptome.
Pollenkontakt im Freien reduzieren
Setze dich nicht beabsichtigt Pollen aus, zum Beispiel bei der Gartenarbeit oder einem Spaziergang im Wald. Auch Aktivitäten, bei denen Pollen wieder in die Luft gelangen, wie Rasenmähen oder Laubblasen, solltest du unterlassen. Berühre nicht dein Gesicht und spüle deine Augen nach dem Kontakt mit Pollen sofort aus.
Tipp: Bereits eine Sonnenbrille oder ein breitkrempiger Hut helfen, den Kontakt mit Pollen zu verringern.
Eine pollenfreie Wohnumgebung schaffen
Was hilft gegen Pollenallergie ist auch, deine Wohnung pollenfrei zu halten. Dazu zählt, Fenster und Türen tagsüber geschlossen zu halten, den Boden feucht zu wischen oder einen Luftreiniger mit HEPA-Filter zu verwenden.
Wie Dyson Hilfe bei Pollen schafft
Die modernen Luftreiniger von Dyson sind mit fortschrittlichen elektrostatischen Filtern oder HEPA-Filtern ausgestattet, die bis zu 99,95 % der mikroskopisch kleinen Partikel, darunter Pollen, Feinstaub und Allergene, aus der Luft entfernen können. So wird die Belastung in Wohn- und Schlafräumen deutlich reduziert.
Doch nicht nur die Luftreiniger tragen zu einem allergenarmen Zuhause bei: Auch die Dyson Staubsauger mit HEPA-Filtration erfassen selbst feinste Partikel und schließen sie sicher im Gerät ein, statt sie wieder an die Raumluft abzugeben. Ergänzend sorgen die Dyson Nass- und Trockensauger und Nassreiniger dafür, dass Pollen, die sich auf Böden abgesetzt haben, gründlich entfernt werden. Durch das Zusammenspiel aus leistungsstarker Luftreinigung und effektiver Bodenpflege unterstützen wir dich dabei, Pollen in Innenräumen nachhaltig zu reduzieren.
Häufige Fragen zu Hilfe bei Pollenallergie
Die Pollensaison in Deutschland beginnt – abhängig von Klima und Region – immer früher im Jahr und dauert inzwischen deutlich länger als früher. Durch milde Winter und klimatische Veränderungen können erste Pollen bereits im Dezember auftreten. Dadurch entsteht eine Pollensaison, die sich fast über das gesamte Jahr erstreckt.
Eine Besonderheit: Nicht alle Pflanzen folgen dem klassischen Frühlingsmuster. Je nach Region blühen z. B. Hasel- oder Erle schon sehr früh, während andere Pflanzenarten ihre Hauptblüte erst im Sommer oder frühen Herbst haben.
Die Pollenbelastung ist in urbanen Gebieten oft stärker und kann heftigere Symptome auslösen als auf dem Land. Das liegt nicht an der Anzahl der Pollen, sondern an deren veränderter Beschaffenheit: Städte haben höhere Konzentrationen von Feinstaub und Stickoxiden, die mit Pollen interagieren.
Diese Schadstoffe verändern die Pollen chemisch, wodurch sie allergener werden können – insbesondere bei Birkenpollen. Zusätzlich kann Hitze in Städten („urban heat islands“) die Pollensaison verlängern und die Pollenproduktion fördern. Die gleiche Pollenzahl kann in Städten daher stärkere Symptome auslösen als auf dem Land.
Es gibt mehrere Maßnahmen, die unmittelbar Entlastung bringen und gleichzeitig den Alltag erleichtern:
- Kleidung aus dem Außenbereich vor Betreten des Wohnraums ausziehen – dort haften viele Pollen.
- Haare waschen / duschen am Abend: Dadurch gelangen deutlich weniger Pollen ins Bett.
- Zu pollenarmen Zeiten lüften: diese liegen meist mittags, nicht morgens oder abends.
- Pollenflug täglich checken, besonders in der Hauptsaison
Ähnliche Artikel
-
Allergie
1American Academy of Allergy Asthma and Immunology. Ist es eine Erkältung oder eine Allergie? https://www.health.harvard.edu/diseases-and-conditions/is-it-a-cold-or-allergies. Abgerufen im März 2023.